Mariä Himmelfahrt in Maria Vesperbild
War es im vergangenen Jahr das erste Mal für die Komturei „An Isar, Lech und Donau“, zu Mariä Himmelfahrt an der schwäbischen Mariengrotte zum „Vesperbild“ in die Dämmerung hinein zu feiern und waren sich die Confratres bereits im vergangenen Jahr einig, dass dieses Fest und der einzigartige Ort eine atemberaubende Stimmung verspüren lassen, so machten sich auch heuer wieder sechs Confratres auf, um in das Randgebiet ihrer Komturei zu gelangen.
Dort angekommen wurden sie vom Wallfahrtspfarrer Dr. Michael Menzinger und von den Augsburger Grabesrittern mit den Worten begrüßt: „Schön, dass ihr wieder da seid und es nun für euch und uns zur Tradition geworden ist!“ Die Worte klangen erfreulich selbstverständlich und vertraut. Die anschließenden vier Stunden vergingen wie im Flug und hinterließen allen Beteiligten unbeschreibliche Eindrücke. Erstaunt war man, als kurzfristig der angekündigte Zelebrant Abtprimas Jeremias Schröder OSB krankheitsbedingt ausgefallen war und der Ortsbischof Dr. Bertram Meier wie selbstverständlich übernahm. Unvergesslich wird allen sicherlich bleiben, als unter den Tausenden, die zur Kommunion drängten, plötzlich das Himmelsbrot ausging und die Seminaristen vor aller Augen zurück durch die Mengen zur Wallfahrtskirche sprinteten. So etwas hatte man schon lange nicht mehr erlebt und auch die spontanen Worte des Bischofs, der die beginnende Unruhe wieder in die unglaubliche Harmonie des Augenblicks bannte, gehörten zur „wundersamen Fügung“. Die folgende Lichterprozession endete wieder an der festlich geschmückten Grotte, die unter dem Motto des 800. Todesjahres des heiligen Franziskus mit Motiven aus dem Sonnengesang an einem beeindruckenden Blumenteppich endete.
Die sechs Teilnehmer durften sich anschließend noch mit schwäbischer Küche alten und neuen Bekanntschaften widmen. Wieder war man sich einig: Dieser Termin soll nun Tradition sein.
Rufin Mellentin FamOT
Stellvertreter des Komturs